Kaliumcitrat ist eines der wenigen Naturmittel, das auch in der Schulmedizin fest zur Nierenstein-Prävention gehört. Es wirkt über die gezielte Anhebung des Urin-pH-Werts.
Warum der Urin-pH entscheidend ist
Ein zu saurer Urin begünstigt Harnsäure- und Calciumoxalat-Steine. Kaliumcitrat alkalisiert den Urin sanft und erhöht die Citrat-Konzentration – ein doppelter Schutz gegen Kristallbildung.
Anwendung
- Dosierung individuell, häufig 10–30 mEq täglich
- Auf mehrere Portionen verteilen
- Urin-pH idealerweise auf 6,2–6,8 einstellen
Vorsicht & Wann zum Arzt
Kaliumcitrat sollte bei Nierenschwäche oder zusammen mit kaliumsteigernden Medikamenten (z. B. ACE-Hemmer, kaliumsparende Diuretika) nur unter ärztlicher Kontrolle verwendet werden, da der Kaliumspiegel gefährlich steigen kann. Die Dosierung gehört idealerweise in ärztliche Hand.
Häufige Fragen
Wie messe ich den Urin-pH? Mit einfachen Teststreifen aus der Apotheke.
Unterschied zu Magnesiumcitrat? Beide liefern Citrat; Kaliumcitrat hebt zusätzlich den pH stärker an.
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