Vitamin B6 (Pyridoxin) spielt eine oft übersehene Rolle bei der Nierenstein-Prävention. Es beeinflusst direkt, wie viel Oxalat der Körper produziert.
Die Verbindung zwischen B6 und Oxalat
B6 ist Cofaktor eines Enzyms, das die körpereigene Oxalat-Produktion bremst. Bei B6-Mangel steigt die Oxalat-Bildung – und damit das Risiko für Calciumoxalat-Steine. Eine ausreichende B6-Versorgung wirkt dem entgegen.
Anwendung
- Übliche Ergänzungsdosis: 25–100 mg täglich
- Besonders sinnvoll bei wiederkehrenden Oxalat-Steinen
- Wird oft mit Magnesium kombiniert
Vorsicht & Wann zum Arzt
Sehr hohe B6-Dosen über lange Zeit können Nervenstörungen (Neuropathie) verursachen – bleibe im sinnvollen Bereich und kläre eine Daueranwendung ärztlich ab. Bei wiederkehrenden Steinen ist eine Steinanalyse und ärztliche Strategie wichtig.
Häufige Fragen
Wie viel ist sicher? Moderate Dosen (25–100 mg) gelten als sicher; mehrere hundert mg dauerhaft nicht ohne ärztliche Begleitung.
B6 allein ausreichend? Am besten als Teil einer Gesamtstrategie (Trinken, Citrat, Ernährung).
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