Kurkuma und sein Hauptwirkstoff Curcumin zählen zu den am besten erforschten entzündungshemmenden Naturstoffen. Für die Leber ist das relevant, denn chronische Entzündung treibt die Fettleber voran.
Wie Curcumin der Leber hilft
Curcumin hemmt Entzündungsbotenstoffe, wirkt stark antioxidativ und kann die Fetteinlagerung in der Leber reduzieren. Mehrere Studien zeigen sinkende Leberwerte (ALT, AST) bei Fettleber.
Das Problem der Bioverfügbarkeit
Pures Curcumin wird schlecht aufgenommen. Der Trick: schwarzer Pfeffer (Piperin) steigert die Aufnahme um ein Vielfaches. Achte auf Präparate mit Piperin oder spezielle Formulierungen (z. B. mizellares Curcumin).
- Übliche Dosis: 500–1000 mg Curcumin täglich
- Immer mit etwas Fett und Piperin kombinieren
- Zu den Mahlzeiten einnehmen
Vorsicht & Wann zum Arzt
Hohe Dosen können bei Gallensteinen oder Gallenwegsverschluss problematisch sein und die Wirkung von Blutverdünnern verstärken. Bei entsprechenden Vorerkrankungen oder Medikamenten vorher ärztlich abklären.
Häufige Fragen
Reicht Kurkuma aus dem Gewürzregal? Für eine therapeutische Wirkung meist nicht – der Curcumin-Gehalt im Gewürz ist gering.
Mit oder ohne Essen? Mit einer fetthaltigen Mahlzeit ist die Aufnahme am besten.
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